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Menschliche "Spender"-Herzklappen (sog. Homografts)

Als Ersatz für eine erkrankte Herzklappe können auch menschliche Herzklappen, sogenannte Homografts, eingesetzt werden. Sie stammen von verstorbenen Spendern oder aus Herztransplantationen. Die Klappen bleiben bei der Präparation mit der Aorta beziehungsweise der Pulmonalarterie verbunden und können daher flexibel eingesetzt werden. Durch die Technik der Kryokonservierung - dem computergesteuerten Einfrieren der Klappen und Lagerung in flüssigem Stickstoff - können Homografts gelagert werden und sind dadurch überhaupt erst verfügbar. Die menschlichen Ersatzklappen halten mit durchschnittlich 15 bis 20 Jahren vor allem bei jungen Patienten länger als tierische biologische Prothesen. Eine Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Medikamenten (Antikoagulantien) ist nicht erforderlich.

 

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Letzte Aktualisierung: 06.08.2008
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