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Chirurgische Behandlung des Vorhofflimmerns ("Maze-Operation")

Vorhofflimmern ist eine relativ häufige Herzrhythmusstörung, die entweder isoliert oder auch in Verbindung mit strukturellen Herzerkrankungen auftreten kann. Besonders häufig sind Patienten mit langjährig bestehenden Mitralklappenfehlern betroffen. Für diese Patienten bedeutet dies, dass auch nach einer erfolgreichen Klappenrekonstruktion nicht auf gerinnungshemmende Medikamente verzichtet werden kann. Um dies zu vermeiden, wurden seit 2000 in der SHS chirurgische Techniken (Modifikationen der "Maze-Operation") eingeführt und weiterentwickelt, die während des herzchirurgischen Eingriffs auch eine Korrektur des Vorhofflimmerns ermöglichen. Bislang wurden über 700 Patienten behandelt und es konnte gezeigt werden, dass es bei rund 75% möglich war, das Vorhofflimmern erfolgreich zu behandeln.

Durch weitere technische Entwicklung können wir seit 2006 auch neue endoskopische Techniken anbieten, die es ermöglichen ohne eine Eröffnung des Brustraumes Patienten zu operieren, die an isoliertem Vorhofflimmern leiden und durch die Rhythmusstörung in ihrer Lebensqualität eingeschränkt sind.

 

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Letzte Aktualisierung: 06.08.2008
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