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Spektakulär: wenn die neue Bettenstation mit dem Kran einschwebt

Vom 02. bis 05. August 2010 schwebte die neue Bettenstation mit dem Kran ein
Ab dem 03. August 2010 wurde innerhalb von drei Tagen mit einem der größten mobilen Kräne Deutschlands eine zusätzliche über 1100 Quadratmeter große Station in Modulbauweise auf das Dach der Sana Herzchirurgie Stuttgart gehoben.

Insgesamt 31 Module - bis zu 28 Tonnen schwer, über 17 Meter lang und 4,6 Meter breit - sowie weitere 23 Einzelteile wurden in rekordverdächtigem Tempo auf das Dach der Sana Herzchirurgie im Herdweg gesetzt und zu einem modernst ausgestatteten Erweiterungsbau zusammengesetzt. Allein zum Transport des 260-Tonnen schweren Krans wurden 4 LKWs benötigt. Um dem Riesenkran mit einer Ausladung von 50 Metern genug Spielraum zu geben, wurde der Herdweg vom Tag des Aufbaus des Krans am 02. August bis zur Fertigstellung des Modulaufbaus am 05. August durch die Ordnungsbehörde gesperrt.

Mit Fertigstellung des Modulaufbaus steht den Patientinnen und Patienten der Sana Herzchirurgie Stuttgart eine weitere, modernst ausgestattete Allgemeinstation, inklusiv gehobenem Wahlleistungsbereich sowie ein neuer Intermediate Carebereich zur Verfügung. Noch im Oktober diesen Jahres waren die Betten mit den ersten Patienten belegt.

Doch die Zeit vom Beschluss der Bettenaufstockung bis zur Inbetriebnahme der Station war knapp bemessen. Dank der innovativen Modulraum-Lösungen vergingen zwischen Produktionsbeginn und Endmontage in der Sana Herzchirurgie nur 10 Wochen. Dabei wurden die Raummodule nahezu bezugsfertig angeliefert: die Wände waren bereits tapeziert, der Boden war belegt, Fenster, Türen, Nasszellen, Einbauschränke und Klimatechnik waren komplett montiert, medizinische Gase, Strom und Wasser vorinstalliert. Nur der Anschluss an die Haustechnik musste noch erfolgen.

Diese Art des Bauens brachte auch für unsere Patienten spürbare Vorteile. Der moderne Modulbau ermöglichte es uns, die neue Bettenstation im Vergleich zur konventionellen Bauweise innerhalb kürzester Zeit in Betrieb zu nehmen. Zudem konnten wir während der gesamten Bauzeit die komplette Patientenversorgung in gewohnt hoher medizinischer Qualität gewährleisten. Der Beschluss zur Bettenaufstockung wurde gefasst, um die Wartezeit auf einen Eingriff in dem ausgewiesenen Hochleistungszentrum für Herzmedizin zu minimieren sowie die Versorgung der Patienten auf der Intermediate Care Station (= Intensivüberwachungspflege) auszubauen.