Anschlussheilbehandlung

Der nächste Schritt für Ihre Gesundheit

Auswahl der Reha-Klinik

Im Anschluss an Ihren Klinikaufenthalt empfehlen wir Ihnen eine Anschlussheilbehandlung in einer stationären oder auch in einer ambulanten Rehabilitationseinrichtung. Welche Reha-Klinik für Sie geeignet ist, besprechen die Mitarbeiter des Sozialdienstes in einem Beratungsgespräch bereits wenige Tage vor der Operation am ambulanten Aufnahmetag mit Ihnen. Ist dies nicht erfolgt, führen wir das Gespräch mit Ihnen in den Tagen nach Ihrer Operation. Auch die erforderlichen Anträge übernehmen wir für Sie. So planen wir mit Ihnen schon während der Betreuung in unserem Haus die nächsten Schritte für Ihre Genesung.

Wir arbeiten besonders eng mit Reha-Einrichtungen zusammen, die unsere hohen Qualitätsanforderungen erfüllen. Die von uns empfohlenen Reha-Kliniken zeichnen sich durch ein auf die besonderen Anforderungen von Herzpatienten ausgerichtetes Leistungsangebot aus. Die Ärzte unserer Klinik und der Reha-Kliniken stehen in engem Dialog, um die Maßnahmen für einen optimalen Heilungsverlauf aufeinander abzustimmen.

Bei der Auswahl der Reha-Klinik sind jedoch vor allem Ihr Gesundheitszustand sowie der jeweils zuständige Kostenträger zu berücksichtigen.

Wann beginnt die Reha?

Wir streben immer dann eine Direktverlegung von unserem Haus in die Reha-Klinik an, wenn Ihr Gesundheitszustand und Ihr persönliches Umfeld dies sinnvoll erscheinen lassen. Das heißt, dass Sie dann nicht erst nach Hause gehen, sondern direkt von unserer Klinik in die Reha-Klinik entlassen werden. In den übrigen Fällen ist auch eine Entlassung nach Hause möglich. Dies wird Ihr Stationsarzt zuvor mit Ihnen besprechen. Die Anschlussheilbehandlung dauert etwa drei Wochen. Wichtigstes Ziel ist es, in dieser Zeit Ihre körperliche Fitness aufzubauen und Ihnen wichtige Fähigkeiten und Kenntnisse für den besten Umgang mit der neuen Lebenssituation zu vermitteln.
 
Wenn Sie nach Ihrem Aufenthalt in der Sana Herzchirurgie Stuttgart direkt in eine Reha-Einrichtung (AHB) verlegt werden, können Sie bei einigen Reha-Kliniken deren eigenen Fahrdienst nutzen. Hierüber erhalten Sie von unserem Sozialdienst die nötigen Informationen. Sollten Sie für die Fahrt von unserer Klinik nach Hause oder in die Reha ein Taxi benötigen, melden Sie sich bitte in unserem Stützpunkt.

Das Reha-Programm

Die Anschlussheilbehandlung folgt einem komplexen und ganzheitlichen Behandlungsansatz mit folgenden Bausteinen:

  • medizinische Betreuung
  • Physiotherapie / Krankengymnastik
  • psychologische Betreuung
  • Sozialberatung
  • Schulungen und Seminare

Ihr Gepäck für den Reha-Aufenthalt

Das sollten Sie in die Reha mitnehmen: bequeme Kleidung (auch Trainingsanzug und Sportschuhe), normale Kleidung für Veranstaltungen. Handtücher bekommen Sie in der Reha-Klinik gestellt. Außerdem besteht dort die Möglichkeit Wäsche zu waschen. Gängige Herzmedikamente (Blutverdünner, Blutdrucktabletten, Betablocker, ETC) erhalten Sie von der Reha-Klinik. Spezielle Medikamente (aufgrund von Nebendiagnosen) und medizinische Hilfsmittel, auch für sonstige persönliche Erkrankungen, sollten Sie selbst mitbringen.

Wer trägt die Kosten der Anschlussheilbehandlung?

Sind Sie Rentner, ist Ihre Krankenkasse Kostenträger für die Anschlussheilbehandlung (AHB) und für die Bearbeitung zuständig. Sind Sie im Berufsleben oder arbeitssuchend, ist Ihr Rentenversicherungsträger für die AHB zuständig.