Förderverein Sana Herzchirurgie Stuttgart e.V.

Hilfe ist Herzenssache

In den Krisenregionen dieser Welt sind die Möglichkeiten, schwere Herzerkrankungen zu behandeln, sehr begrenzt. Vor allem Kinder mit angeborenen Herzfehlern haben kaum eine Chance. Der Förderverein Sana Herzchirurgie Stuttgart e.V. hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, vor allem dort zu helfen, wo Hilfe dringend benötigt wird. Außerdem unterstützt der Förderverein Projekte zur gesundheitlichen Aufklärung in Deutschland, um Herzerkrankungen frühzeitig vorzubeugen, sowie Forschungsvorhaben zur Entwicklung wirksamerer und patientenschonenderer Behandlungsverfahren. Immer geht es darum, das Wissen der medizinischen Experten der Sana Herzchirurgie Stuttgart und die Spenden unserer Förderer direkt und wirksam für konkrete Hilfsprojekte einzusetzen.

Ziele, die uns am Herzen liegen
  • Wir helfen, damit Kinder aus Krisengebieten, die an schweren Herzerkrankungen leiden, medizinisch versorgt werden können. Chirurgen der Sana Herzchirurgie Stuttgart haben bislang bereits zwei Kinder mit schweren angeborenen Herzfehlern erfolgreich operiert. Die Kosten der aufwändigen Operationen übernahm die Klinik.
  • Wir fördern gesundheitliche Aufklärung in Deutschland, um Herzerkrankungen frühzeitig vorzubeugen.
  • Wir unterstützen die medizinische Forschung, damit immer wirksamere und patientenschonendere Behandlungsverfahren entwickelt werden.
Beispielprojekt

Komplizierte Herzoperation für neunjährigen Kurden-Jungen

Zur Korrektur eines komplizierten Herzfehlers brachte die US-Hilfsorganisation "Brothers Together" erstmals ein Kind aus dem Irak nach Stuttgart. Das Kinderherzchirurgen-Team der Sana Herzchirurgie Stuttgart (SHS) operierte den Jungen im Olgahospital, wo er im Zentrum für angeborene Herzfehler betreut wurde.

Eine Narbe auf der Brust des neunjährige Ali Hussein zeugt von der großen Herzoperation, die dafür gesorgt hat, dass er jetzt wieder unbeschwert mit seinen Freunden spielen kann. Noch vor der Operation im Juni 2007 wäre das nicht möglich gewesen. Schon kleinere Anstrengungen, wie etwa schnelles Gehen, waren zu viel für Ali Hussein. Ganz leicht geriet er außer Atem und seine Lippen verfärbten sich blau, weil sein Körper nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wurde. Schon im Alter von drei Monaten hatten Ärzte im Irak bei dem Kurdenjungen eine "Fallot´sche Tetralogie" diagnostiziert. Bei diesem angeborenen Herzfehler liegen gleich drei Defekte am Herzen vor. Bei Ali Hussein hatte die Herzscheidewand ein Loch, die Lungenschlagader war verengt und die lungenseitige Herzklappe war defekt. Dadurch war die Pumpleistung des Herzens eingeschränkt, und es gelangte zu wenig sauerstoffreiches Blut in den Körper. Operiert werden konnte Ali Hussein in seiner Heimat jedoch nicht.

Schließlich kümmerte sich die US-Hilfsorganisation "Brothers Together" um Ali Hussein und vermittelte den Jungen zur Behandlung und Operation nach Stuttgart. Am 20. Juni wurde er im Olgahospital aufgenommen und bereits einen Tag später operiert. "Wir haben in einer mehrstündigen Operation unter Einsatz der Herz-Lungen-Maschine unter anderem das Loch in der Herzscheidewand verschlossen, die Herzklappe rekonstruiert und die Lungenschlagader geweitet", erläutert Dr. Alexander Horke, Kinderherzchirurg aus der Sana Herzchirurgie. Finanziert wurde die Behandlung aus Spenden und durch die Sana Herzchirurgie, die derartige Aktivitäten als Teil ihrer gesellschaftlichen Verantwortung versteht.

Von den Ärzten des Zentrums für Angeborenen Herzfehler gemeinsam betreut, erholte sich Ali Hussein rasch nach der Operation. Am 6. Juli wurde er "in gutem Allgemeinzustand" entlassen. Zusammen mit seinem Vater, der ihn begleitet hatte, blieb er noch einige Zeit in Deutschland. Knapp zwei Wochen später stand noch eine abschließende Untersuchung im Olgäle auf dem Programm. "Alles in Ordnung" lautete das Ergebnis, so dass Ali Hussein nach einem Monat in Deutschland gesund wieder zurück in den Irak reisen konnte.

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