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08.12.2014, Stuttgart

Öffentliches Arzt-Patienten-Seminar in der Sana Herzchirurgie Stuttgart

Vorhofflimmern – eine Volkskrankheit… medikamentöse, interventionelle und chirurgische Therapieansätze

  • Arzt-Patienten-Seminar rund um die Behandlung des Vorhofflimmerns
  • Termin: Donnerstag, 11. Dezember 2014, 17.00 – 18.30 Uhr
    in der Sana Herzchirurgie Stuttgart, Herdweg 2
    Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich

Stuttgart, den 08.12. 2014. Herzrhythmusstörungen sind weit verbreitet. Jährlich werden laut der Deutschen Herzstiftung 400.000 Patienten wegen Herzrhythmusstörungen in eine Klinik eingeliefert. Allein an der häufigsten Herzrhythmusstörung, dem Vorhofflimmern, leiden in Deutschland etwa 1,8 Millionen Menschen. Oft besteht große Unsicherheit darüber, ob Herzrhythmusstörungen harmlos oder lebensbedrohlich sind und wie die Beschwerden gelindert oder beseitigt werden können.
Betroffene, Angehörige und Interessierte können sich am Donnerstag, 11. Dezember, in der Sana Herzchirurgie Stuttgart ausführlich über die heutigen Möglichkeiten der Diagnose und Therapie von Vorhofflimmern informieren. Wann ist eine medikamentöse und wann eine chirurgische Therapie notwendig? Wie sehen die einzelnen Verfahren aus? Gibt es Risiken? Fragen wie diese beantworten Prof. Nicolas Doll, Chefarzt Sana Herzchirurgie Stuttgart, Prof. Michael Schneider, Chefarzt Klinik für Kardiologie mit Schwerpunkt Elektrophysiologie der Kliniken Sindelfingen, und  Dr. Timo Weimar, Oberarzt Sana Herzchirurgie Stuttgart.
Beginn ist um 17.00 Uhr, der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht notwendig.
Veranstaltungsort: Sana Herzchirurgie Stuttgart, Cafeteria, Herdweg 2, 70174 Stuttgart

Wenn wir ganz entspannt im Sessel die Zeitung lesen, pumpt unser Herz einmal pro Minute das gesamte Blutvolumen durch unseren Körper und schlägt dazu zwischen 50 und 80 Mal. Beim Joggen, Fußballspielen oder anderen körperlichen Anstrengungen dagegen erhöht sich der Herzschlag auf bis zu 200 Mal pro Minute. Elektrische Impulse im Herzmuskel sorgen dafür, dass sich die Herzkammern zusammenziehen und diese enorme Pumpleistung bewältigen. Den normalen Herzschlag in Ruhe spüren wir kaum. Erst wenn uns bei Anstrengungen oder auch bei Aufregung das „Herz bis zum Hals schlägt“ oder wenn der Herzschlag ins Stolpern gerät, wird uns unser Herz bewusst. Dabei ist es gar nicht so selten, dass das Herz kurzzeitig aus dem Takt gerät. Geschieht dies häufiger, regelmäßig oder gar andauernd, sprechen die Mediziner von einer Herzrhythmusstörung.

In den allermeisten Fällen äußert sich die Herzrhythmusstörung als sogenanntes Vorhofflimmern. Beim Vorhofflimmern zuckt der Herzmuskel des Vorhofes 500 bis 1.000 Mal pro Minute, er flimmert. Zusätzliche elektrische Impulse überlagern den normalen für den Herzschlag verantwortlichen elektrischen Reiz und lösen so die Herzrhythmusstörungen aus. Dabei ist das Vorhofflimmern eine weit verbreitete Volkskrankheit. Nach Angaben der Deutschen Herzstiftung leiden allein in Deutschland rund1,8 Millionen Menschen darunter. Schon zwei Prozent der über 40-Jährigen sind betroffen. Mit zunehmendem Alter steigt die Zahl der Betroffenen rapide an, so dass bereits jeder zehnte der über 70-Jährigen unter Vorhofflimmern leidet. Neben einer um 20 Prozent eingeschränkten Herzleistung mit Atemnot ist durch das Vorhofflimmern vor allem bei älteren Menschen die Gefahr sehr groß, dass sich Blutgerinnsel bilden, die zu einem Schlaganfall führen.

Um insbesondere der Gefahr eines Schlaganfalls vorzubeugen, ist es wichtig, Vorhofflimmern frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Die Diagnose erfolgt normalerweise über ein EKG, weitere Untersuchungen klären die Ursache für das Flimmern. Werden die Herzrhythmusstörungen durch eine Grunderkrankung wie einen Herzklappenfehler, verengte Blutgefäße oder eine Schilddrüsenüberfunktion ausgelöst, kann durch eine ursächliche Behandlung auch die Rhythmusstörung therapiert werden.

Über die aktuellen medikamentösen, interventionellen und chirurgischen Therapieansätze bei Vorhofflimmern können sich Betroffene, Angehörige und Interessierte ausführlich am Donnerstag, 11. Dezember in der Sana Herzchirurgie Stuttgart informieren.

Einladung:
Wir laden alle Betroffenen, Angehörigen und Interessierten ein zum Arzt-Patienten-Seminar

Vorhofflimmern – eine Volkskrankheit…
medikamentöse, interventionelle und chirurgische Therapieansätze

Donnerstag, 11. Dezember 2014, 17.00 – 18.30 Uhr

Referenten:
Prof. Dr. med. Nicolas Doll
Ärztlicher Direktor und Chefarzt Sana Herzchirurgie Stuttgart
Prof. Dr. med. Michael Schneider
Chefarzt Medizinische Klinik V – Kardiologie mit Schwerpunkt Elektrophysiologie,
Kliniken Sindelfingen
Dr. med. Timo Weimar
Oberarzt Sana Herzchirurgie Stuttgart

Veranstaltungsort:
Sana Herzchirurgie Stuttgart, Cafeteria, Herdweg 2, 70174 Stuttgart
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Kontakt

Jörg Skupin, Referent Public Relations Sana Herzchirurgie Stuttgart
c/o Karl-Olga-Krankenhaus GmbH, Hackstraße 61, 70190 Stuttgart
Tel. 0711. 2639 2254, Fax. 0711. 2639 2497, E-Mail joerg.skupin@sana.de