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10.05.2019, Stuttgart

Rund 280 Gäste aus ganz Deutschland und dem Europäischen Ausland besuchten das diesjährige Herzchirurgische Symposium in der Stuttgarter Liederhalle am 02. und 03. Mai 2019.

6. Stuttgarter Aortentage mit Live-Übertragungen aus dem OP ein voller Erfolg

Prof. Dr. Nicolas Doll (re) und Prof. Dr. Wolfgang Hemmer (li) begrüßen das Fachpublikum bei den 6. Stuttgarter Aortentagen am 02. und 03. Mai 2019 in der Liederhalle.

In Zeiten von Big Data, Künstlicher Intelligenz, Algorithmen und umfassender Digitalisierung entwickeln sich auch die Medizin und somit auch der Fachbereich der Herzchirurgie stets weiter. Der Fortschritt von Technik und medizinischen Behandlungen gehen dabei Hand in Hand. „Eines bleibt dabei nach wie vor die oberste Priorität: das Patientenwohl und eine langfristige gesundheitliche Verbesserung durch die Behandlung. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit ist dabei unerlässlich“, betonte Prof. Dr. Nicolas Doll, Ärztlicher Direktor der Sana Herzchirurgie Stuttgart, bei der Eröffnung des zweitägigen Symposiums. Thomas Ewald, Regionalgeschäftsführer der Sana Kliniken AG, sieht das genauso. Seine Analogie zum Segeln: „Je weniger gesprochen werden muss, desto besser ist das Team aufeinander abgestimmt. Und bei uns ist es ziemlich ruhig im OP.“ Zudem sieht er einen gewissen Wettbewerb unter anderem auch als Chance, den Fortschritt für exzellente Medizin und Pflege voranzutreiben.

Bei den 6. Stuttgarter Aortentagen der Sana Herzchirurgie Stuttgart wurde der aktuellste Stand von Wissenschaft, Forschung und Studien in interessanten Vorträgen und spannenden Live-Operationen präsentiert. Mit 3-D Brillen ausgestattet verfolgten die Besucher insgesamt 11 Eingriffe. Dabei konnten die Teilnehmer auch Fragen direkt an den Operateur stellen und in den Pausen ihre Erfahrungen und neuesten Erkenntnisse austauschen. Dabei wurden unter anderem Fragestellungen wie „Gibt es überhaupt noch offene (Herz-)Chirurgie?“ diskutiert und die Langzeitergebnisse von offener und minimalinvasiver Herzchirurgie gegenübergestellt. Ein wichtiger Themenschwerpunkt war dabei die aktuelle Diskussion um TAVI versus konventionelle Klappenchirurgie. Den Erkrankungen der thorakalen und abdominellen Aorta wurde mehr Raum gegeben, um auch den Teilnehmern aus der Gefäßchirurgie und Radiologie interessante Beiträge bieten zu können. Weiterhin wurden Themen aus der pädiatrischen Kardiologie bzw. Kinderherzchirurgie und angeborene Erkrankungen in das Programm aufgenommen. Weitere Themenschwerpunkte waren auch neue Entwicklungen bei konventionellen biologischen Herzklappen, die Ross-Operation und die chirurgischen Möglichkeiten, die Aortenklappe zu rekonstruieren.

Prof. Dr. Nicolas Doll und Prof. Dr. Wolfgang Hemmer von der Sana Herzchirurgie Stuttgart  hatten erneut die wissenschaftliche Leitung der 6. Stuttgarter Aortentage und zogen ein erfreuliches Resümee: „Wir freuen uns, dass erneut so viele Kollegen zu Gast in Stuttgart waren. Auch in diesem Jahr konnten wir für die Durchführung der Operationen und der begleitenden Vorträge wieder namhafte Kollegen und Experten mit Unterstützung aus Österreich und der Schweiz gewinnen.“

Jedes Jahr lädt die Sana Herzchirurgie Stuttgart zu einem herzchirurgischen Symposium und demonstriert die Entwicklung der modernen Herzchirurgie dem Fachpublikum. Die nächste Veranstaltung findet mit dem 6. Stuttgart Mitraltag am 18. November 2020 statt.

Kontakt

Sana Herzchirurgie Stuttgart GmbH
Martina Steck
Referentin Unternehmenskommunikation
E-Mail: martina.steck@sana.de
Telefon: 0711 278-36156