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05.12.2018, Stuttgart

Jedes Jahr lädt die Sana Herzchirurgie Stuttgart zu einem Herzchirurgischen Symposium und demonstriert die Entwicklung der modernen Herzchirurgie dem Fachpublikum.

Innovative Herzchirurgie in 3D lockt Mediziner nach Stuttgart

Der 5. Stuttgarter Mitraltag lockte am 28. November 2018 rund 180 Besucher aus den Fachbereichen Herzchirurgie und Kardiologie in den Schillersaal der Liederhalle Stuttgart.

Thema des diesjährigen 5. Stuttgarter Mitraltags waren innovative minimalinvasive Verfahren zur Rekonstruktion der Mitralklappe. Die Schnitte für diese minimalinvasiven Operationen sind nur wenige Zentimeter lang, der Operateur arbeitet endoskopisch und mit Kamera. Die Herzklappe wird dabei über eine 3D-Kamera auf einen Bildschirm abgebildet, kann beurteilt und rekonstruiert werden. Dieses Verfahren führt zu exzellenten Ergebnissen bei der Rekonstruktion der Mitralklappe. Die Besucher im Schillersaal der Liederhalle konnten die Operationen ebenfalls als 3D-Übertragung live mitverfolgen.

„Die Rekonstruktion der eigenen Klappe ist für den Patienten vorteilhafter als ein Ersatz der Herzklappe. In den meisten Fällen hält die Rekonstruktion lebenslang, eine weitere Operation ist nicht mehr notwendig. Auch die Einnahme blutverdünnender Medikamente ist nicht erforderlich,“ sagt Prof. Dr. med. Nicolas Doll, Ärztlicher Direktor der Sana Herzchirurgie Stuttgart. Weiter erläutert er: „Dies ist besonders für jüngere Patienten von großem Vorteil. Aufgrund der sehr guten Ergebnisse kann diese minimalinvasive Operation schon in einem frühen Stadium der Erkrankung empfohlen werden, wenn sich bei dem Patienten noch wenige Symptome zeigen.“

Wenn eine minimalinvasive Operation nicht in Frage kommt, gilt es eine andere Methode zur Operation zu wählen. Auch dafür wurden beim 5. Stuttgarter Mitraltag neue Verfahren vorgestellt. Diese Operationsverfahren erfolgten ohne Einsatz der Herz-Lungen-Maschine, also am schlagenden Herzen und ohne eine Herzkammer eröffnen zu müssen.

Die Methode, die die Sana Herzchirurgie als eine von wenigen Spezialkliniken deutschlandweit anwendet, ist das sogenannte NeoChord-Verfahren. Dabei werden künstliche Sehnenfäden über die Herzspitze eingesetzt, so dass die Klappensegel der Mitralklappe nicht mehr durchschlagen können. Dies kann zum Beispiel bei schon voroperierten Patienten angewendet werden, wenn das Risiko einer erneuten Operation zu hoch ist oder eine minimalinvasive Operation nicht in Frage kommt.

Kontakt

Sana Herzchirurgie Stuttgart GmbH
Martina Steck
Unternehmenskommunikation
E-Mail: martina.steck@sana.de
Telefon: 0711 278-36156