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09.05.2018, Berlin/Stuttgart

Der Preis für innovative Projekte im Bereich der Pflege geht in diesem Jahr an die Sana Herzchirurgie Stuttgart.

Sana Pflegeinnovationspreis 2017 verliehen

Virginia Goldammer (Mitte) aus der Sana Herzchirurgie Stuttgart erhält den Sana Pflegeinnovationspreis 2017 im Rahmen des Sana Pflegemanagementkongresses.
Personen v.l.n.r.: Martina Henke, Vorstandsvorsitzender Thomas Lemke, Preisträgerin Virginia Goldammer, Dr. Heidemarie Haeske-Seeberg, Vorstand Dr. Jens Schick

Das „Konzept zur Einbindung von Angehörigen in die Pflege von Patienten mit postoperativem Delir" von Virginia Goldammer aus der Sana Herzchirurgie Stuttgart konnte das Fachgremium der Sana Kliniken AG durchweg überzeugen. Beim Sana Pflegemanagementkongress am 8. und 9. Mai 2018 in Berlin wurde Virginia Goldammer von Vorstandsvorsitzenden Thomas Lemke, Vorstand Dr. Jens Schick, Bereichsleiterin Unternehmensstrategie Pflege Martina Henke sowie Bereichsleiterin Qualitätsmanagement und klinisches Risikomanagement Dr. Heidemarie Haeske-Seeberg in feierlichem Rahmen der Sana Pflegeinnovationspreis 2017 verliehen.

Virginia Goldammer arbeitet seit 2010 als Krankenschwester und Praxisanleiterin auf der Intensivstation ll der Sana Herzchirurgie Stuttgart. Mit Unterstützung der Projektgruppe „Demenz und Delir“, darunter Regine Nagel, Stationsleitung Intensivstation II, und Pflegedirektor Ronald Thomiczny entwickelte sie federführend das „Konzept zur Einbindung von Angehörigen in die Pflege von Patienten mit postoperativem Delir“. Das postoperative Delir, ist vor allem in der Herzchirurgie eine häufige Komplikation. Angehörige von Patienten, benötigen oft pflegerische Unterstützung, um mit der momentanen kognitiven Situation ihrer Verwandten umgehen zu können.

Hintergrund:
Angehörige von Patienten mit postoperativem Delirium sind häufig - ebenso wie die Patienten selbst - großem Stress ausgesetzt. Als Bezugspersonen spielen sie eine wichtige Rolle bei der Re-Orientierung des Patienten und sollten daher als wertvolle Ressource zur Genesung in den Pflegeprozess eingebunden werden. Ziel der Konzeptentwicklung war es, den Angehörigen den Umgang mit dem Betroffenen zu erleichtern und es ihnen zu ermöglichen, mit evidenzbasierten Maßnahmen aktiv an dessen Genesung mitzuwirken.

Maßnahmen:
Basierend auf bestehenden Leitlinienempfehlungen wurde ein Mentoring- und Informationsprogramm zur Einbindung von Angehörigen entwickelt und auf der Intensivstation ll der Sana Herzchirurgie umgesetzt. Die MitarbeiterInnen der Station wurden zu diesen Maßnahmen und zum Umgang mit den Angehörigen geschult.

Ergebnisse:
In der abschließenden Befragung bewerteten die Mehrheit der Angehörigen das Konzept als hilfreich. Besonders wurde hierbei die persönliche Anleitung durch das Pflegepersonal hervorgehoben. Die MitarbeiterInnen der Station gaben an, dass das Konzept die Zusammenarbeit mit den Angehörigen fördern würde. Zudem wird der Beitrag des Pflegepersonals an der Genesung aber auch an der Zufriedenheit der Angehörigen sichtbar gemacht.

Kontakt

Sana Herzchirurgie Stuttgart GmbH
Herdweg 2, 70174 Stuttgart
Martina Steck
Referentin Unternehmenskommunikation
Tel.: +49 711 278 36156
martina.steck@sana.de