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14.09.2018, Stuttgart

Die vier Häuser der Sana Kliniken in Stuttgart schärfen zum „Tag der Patientensicherheit“ das Bewusstsein für vermeidbare Risiken. Dabei zeigen sie auf, welche Maßnahmen es tagtäglich bedarf, um die Patienten zu schützen und sicher zu versorgen.

Vernetzung stärkt Patientensicherheit

Die Sicherheit und das Wohl der Patienten nimmt für die Sana Kliniken in Stuttgart eine entscheidende Rolle bei der medizinischen Versorgung ein. Dafür ist eine gezielte Vernetzung der einzelnen Akteure innerhalb des Hauses sowie mit den Patienten wichtig. Verschiedene Maßnahmen, wie beispielsweise die interprofessionelle Visite oder Simulationstrainings, sorgen dafür, dass der Informationsfluss im Klinikalltag wie auch in außergewöhnlichen Situationen weiter gestärkt wird. Zur Erhöhung der Patientensicherheit tragen darüber hinaus, im Sinne des Vernetzungsgedankens, auch verschiedene digitale Anwendungen sowie virtuelle Techniken bei.

Die Sana Kliniken in Stuttgart versorgen an vier Standorten jährlich insgesamt rund 51.000 Patienten. Für jeden von ihnen stellt ein Krankenhausaufenthalt eine besondere Situation dar, die mitunter auch mit Ängsten verbunden ist. Eine offene und schnittstellenübergreifende Kommunikation kann dabei einen entscheidenden Beitrag für mehr Patientensicherheit leisten. Eine wichtige Maßnahme hierbei ist die interprofessionelle Visite. „Jeder Patient erhält im Moment der Visite die vollste Aufmerksamkeit des gesamten Behandlungsteams und erfährt gebündelt relevante Informationen zu seinem Krankheitsverlauf in verständlicher Sprache. Die Konzentration aller Beteiligten auf einen Patienten, unter der Berücksichtigung aller relevanten Faktoren, ermöglicht dem Patienten ein transparenteres Bild über den Krankenhausaufenthalt, schafft Vertrauen in das Behandlungsteam und trägt aktiv zum Abbau der Patientenängste bei“, erklärt Thomas Ewald, Regionalgeschäftsführer für die Region Stuttgart.

Simulationstrainings und Peer Reviews verstärken

Eine weitere Maßnahme zur Erhöhung der Patientensicherheit sind Simulationstrainings. Sie dienen dazu, die Vorgehensweise und die Teamkommunikation in außergewöhnlichen Situationen, insbesondere bei Notfällen und unter Zeitdruck, zu üben. „Die praktische Übung, die lebensnah verschiedene Notfallkonstellationen simuliert und mit einer moderierten Teamreflexion abschließt, wird bevorzugt von Teams im OP, der Zentralen Notaufnahme (ZNA), der Intensivstation (ITS) sowie unseren Katheterlabors durchgeführt“, erläutert PD Dr. med. Michael W. Müller, Ärztlicher Direktor des Karl-Olga-Krankenhauses.

Darüber hinaus dient das sogenannten Peer Review-Verfahren sanaweit seit vielen Jahren dazu, Fälle mit unerwarteten Behandlungsverläufen einer genaueren Untersuchung zu unterziehen. In dem von Ärzten für Ärzte entwickelten Verfahren reflektieren Ärzte der Klinik mit speziell als Peer ausgebildeten Sana Chefärzten ihr ärztliches Handeln kritisch. Durch den Blick von außen und die gemeinsame Erarbeitung und Vereinbarung von Verbesserungsmaßnahmen wird die Patientensicherheit nachhaltig gestärkt.

Chancen der Digitalisierung proaktiv nutzen

Auch in der zunehmenden Digitalisierung im Gesundheitswesen liegen Chancen für den Ausbau der Patientensicherheit. Diese wollen die vier Sana Häuser in Stuttgart proaktiv nutzen. Mit Hilfe von digitalen Anwendungen können Schnittstellen innerhalb des Hauses, zwischen ambulantem und stationärem Bereich sowie zu den Patienten geschaffen werden. Ein Beispiel hierfür ist das Pilotprojekt einer sogenannten Patient-Journey-App im Karl-Olga-Krankenhaus. Patienten der Baumann-Klinik Orthopädie am Karl-Olga-Krankenhaus können sich per Smartphone auf eine bevorstehende Hüft- oder Knieoperation vorbereiten. Die neue App „Meine Sana Baumann Klinik“ begleitet den Patienten über seinen gesamten Behandlungsablauf, von der Indikationssprechstunde über die operative Behandlung bis hin zur Entlassung und den rehabilitativen Maßnahmen. Zusätzlich erhält der Patient auf Wunsch per Push-Nachricht nützliche Hinweise und Vorabinfos – und das zu jedem Zeitpunkt eines relevanten Behandlungsschritts.

Kontakt

Martina Steck
Unternehmenskommunikation
Tel.: 0711 278 36156
E-Mail: martina.steck@sana.de